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3D Fotografie
Die 3D-Technik ist bereits seit einigen Jahren vor allem im Kinofilm aus
Hollywood sehr in Mode gekommen. Aber auch in Deutschland werden
mittlerweile hin und wieder Filme in 3D gedreht, wie zum Beispiel
“Pina”, ein Film über das Tanztheater der Pina Bausch, welcher Wim
Wenders 2012 beinahe sogar den Oscar eingebracht hätte.
Neben den Filmen wird 3D jedoch auch in der Fotografie verwendet. Um im
Privatbereich den 3D-Effekt nutzen zu können, ist heutzutage noch recht
teure Technik nötig. Wichtig ist ein 3D-fähige Grafikkarte und
gleichzeitig auch ein Monitor, welcher die 3D-Technik mit den
sogenannten Shutterbrillen unterstützt. Um dann selbst 3D-Fotos oder gar
3D-Videos zu machen, muss man sich eine entsprechende 3D-Digitalkamera
oder einen Camcorder besorgen. Wirklich brauchbare Resultate erhält man
hier aber erst mit entsprechenden Spiegelreflexkameras oder
semi-professionellen Camcordern ab knapp 1000 Euro Kaufpreis.
Eine 3D-Digitalkamera verfügt in der Regel über zwei Objektive, um den
3D-Effekt zu erzeugen. Diese Art von Kamera wird im Fachjargon auch als
Stereokamera bezeichnet. Im professionellen Bereich werden hierzu
nämlich zwei Kameras verwendet, deren Objektive sich in einem Abstand
zueinander befinden, welcher etwa dem der menschlichen Augen voneinander
entspricht. Dazu sind sie in einem minimal schrägen Winkel
positioniert, damit sie das gleiche Objekt anvisieren können. Bei einer
3D-Digitalkamera für Privatanwender sind diese beiden Objektive aus
Kostengründen in einer Kamera untergebracht worden. Dadurch ist der
Abstand natürlich in der Regel nicht ganz so groß wie der der
menschlichen Augen, dennoch erreicht man durch diese Technik den
gewünschten 3D-Effekt. Wenn die Kamera nun noch automatisch die
Entfernungen zu den fotografierten Gegenständen oder Personen berechnen
kann, wird das Produkt noch beeindruckender.
Kompliziert wird es in der Regel später, wenn es darum geht, in 3D
fotografierte Bilder auf dem Computer zu bearbeiten. Hier wird zum Einen
starke Hardware benötigt, da das Arbeiten mit 3D nur mit schnellen PCs
möglich ist, zweitens ist entsprechende Software gefordert. Einfache
Programme wie Microsoft Paint oder Ähnliche können nämlich nicht mit
3D-Fotos umgehen. Hier sollte man sich im Internet informieren und dort
nach einer entsprechenden Software suchen. In vielen Fällen ist bei den
3D-Kameras selbst eine kameraspezifische Software enthalten, welche
zumindest einfache Bearbeitungsschritte ermöglicht.
Eine 3D-Digitalkamera ist somit zwar sehr modern, für Privatanwender
aber auch noch sehr teuer. Denn um die Bilder und Videos später auch
präsentieren zu können, muss man zusätzlich zur Kamera noch einen
entsprechenden Computer oder, falls es gewünscht wird, noch einen
entsprechenden Fernseher kaufen. Jedoch sind die Preise für die
3D-Technik in den letzten Jahren gesunken, und somit sieht es gut aus,
dass dieser Preisnachlass auch weiterhin anhält.