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Was macht eine gute E-Gitarre aus?
Wer seine elektrische Gitarre nach dem Namen des Herstellers, nach dem Preis oder dem Aussehen kauft, erlebt wahrscheinlich eine Enttäuschung. Oft hat er ein minderwertiges Instrument erworben oder der Klang ist für eine ganz andere Musikart gedacht. Manches Instrument entpuppt sich als asiatische Billigkopie von minderer Qualität. Andere Zeitgenossen geben zu viel Geld aus und wissen nicht, welche Lizenzgitarren namhafter Hersteller einen Einsteiger zufrieden gestellt hätten. Hätten sie eine E-Gitarre nach den Testkriterien von bonedo.de erworben, wäre das nicht passiert. Hier finden sich jedoch nicht nur aktuelle Testberichte zu E-Gitarren. Es werden auch Drums, Keyboards und Mikrofone getestet und vorgestellt. Auch gibt es Hinweise zu Workshops, welche sehr Interessant sind, egal übrigens für welches Instrument.
Der Kauf einer E-Gitarre
Nicht nur das verwendete Material, sondern auch die Verarbeitung stellen die wichtigsten Kaufkriterien dar. Man unterscheidet zwischen schweren Solidbody-Gitarren und solchen mit hohlem Korpus. Außerdem gibt es halbakustische und vollverstärkte Instrumente. Letztere kann man nicht unverstärkt vor Publikum spielen. Die meisten E-Gitarren besitzen mehr oder weniger dehnbare Stahlsaiten, elektromagnetische Tonabnehmer, Umschalter für die Tonabnehmer, Kabelbuchsen, ein oder zwei Lautstärkeregler sowie einen Klangregler. Weitere Extras können Vibrator-Hebel, bestimmte Saitenhalterungssysteme oder zusätzliche SingleCoil-Tonabnehmer bzw. Humbucker sein. Der Preis ergibt sich aus der Zahl der verwendeten Features, der Verarbeitung, dem Material und dem Herstellernamen. Manchmal ist auch das Herstellerland entscheidend. Profis wählen immer Qualitätsinstrumente aus Deutschland, den USA oder Japan, weil hier das höchste Know-How vorhanden ist. Dafür zahlt man entsprechend mehr. Ein Einsteiger kann sich aber auch an günstigen E-Gitarren oder Lizenz-Instrumenten aus Drittländern versuchen. Sie werden beispielsweise in Korea, Indonesien, China oder Mexiko hergestellt. Wer sich auskennt, weiß, dass Instrumente von Epiphone oder Squier Lizenznehmer von bestimmten Markenherstellern sind.
Wie checkt man eine E-Gitarre?
Beim Onlinekauf sollte man auf ein renommiertes Instrumentengeschäft zurückgreifen, in dem Hörbeispiele, aussagefähige Beschreibungen und Rundumansichten der E-Gitarren geboten werden. Außerdem lohnt es sich, nach Testurteilen zu suchen, bevor man einen Onlinekauf tätigt. Im Musikerportal von Bonedo.de findet man aktuelle Tests. Im Ladengeschäft spielt man die Instrumente einfach zur Probe. Achten sollte man auf die gute Bespielbarkeit – also einen genügend breiten Steg, eine gute Saitenlage auf dem Steg und klare Töne. Ein Klirren oder Schnarren der Saiten auf den Bünden oder zu enge Bünde lassen wenig Freude aufkommen. Man sollte die E-Gitarre nicht nur trocken und akustisch anspielen, sondern auch über einen Verstärker. Hier kommt es auf den Nachklang der einzelnen Saiten an. Man kann den markentypischen Klang samt aller Variationsmöglichkeiten erforschen oder sich erklären lassen. Mit vielen E-Gitarren kann man besser den dreckigen Sound eines Bluessongs oder Rocksounds hinbekommen als mit anderen. Die Frage nach dem Sustain ist für einen Anfänger bereits ein Buch mit sieben Siegeln. Feinheiten und klangliche Unterschiede erkennen oft nur die Profis. Anfänger können aber mit einem günstigen Instrument genauso gut feststellen, ob sie am Gitarrespielen echtes Interesse entwickeln oder nur hobbymäßig spielen möchten. Zum Check einer E-Gitarre gehört auch die leichte Bedienbarkeit aller Schalter und Hebel oder die Frage, ob die Gitarre auch stimmig ist. Bei manchen preisgünstigen E-Gitarren ist der Hals leicht verzogen oder eine Saite ist nicht bundrein zu stimmen. Das ist sehr ärgerlich.